Participatory City: 100 Urban Trends from the BMW Guggenheim Lab

Kurzmitteilung

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Heute abend 19 Uhr Ortszeit eröffnet im Guggenheim Museum in New York die Ausstellung “Participatory City: 100 Urban Trends from the BMW Guggenheim Lab”, in der wir mit Materialien und Bildern der Mobilen Universität Berlin vertreten sein werden.

Wir freuen uns sehr darüber, dass der gesamte Prozess des Labs und der Mobilen Universität Berlin auf diesem Wege nochmal reflektiert und in einen übergeordneten Kontext eingebettet wird.

Alle Infos findert ihr hier

Präsentation der Mobilen Universität Berlin im Stadtlabor der Humboldt Universität

Morgen Nachmittag, 30. Januar 2013, 17 Uhr (c.t.) sind wir ins Stadtlabor des Instituts für europäische Ethnologie der Humboldt Universität Berlin eingeladen. Unter dem Titel “Vas you dere, Cholly?” wird Karsten Michael Drohsel über mobile Bildungsformate am Beispiel der Mobilen Universität Berlin und der Global Backpack University sprechen.

Die Veranstaltung ist öffentlich und soll nach einer Einführungspräsentation in einer Diskussion über das Projekt enden. Moderieren werden Eszter B. Gantner (HU Berlin) und Carolin Genz (Stadtaspekte).

Alle weiteren Daten findet ihr hier, zur Vorbereitung sei das Interview auf dem Blog des BMW Guggenheim Labs empfohlen.

 

Reflektion der Workshops im Rahmen des Conclusions Day am 29. Juli

Das übergeordnete Thema des ersten Zyklus des Labs ist „Confronting Comfort“. Zu diesem Thema hat die Mobile Universität Berlin ihre Workshops gedacht und erstellt.

Das Thema bildet eine interessanten Widerspruch, der auf den zweiten Blick erst deutlich macht, dass wir in einem Zeitalter der steigenden Dichte in den Städten leben, was, so zumindest die Prognosen, zukünftig zunehmend zu räumlichen Verteilungskämpfen und Deutungshoheiten führen wird.

Trotzdem die volle Wucht des Themas von der mitteleuropäischen Realität noch weit entfernt ist, sind auch hier in Deutschland schon einzelne Beispiele auf verschiedenen Ebenen zu betrachten. So zum Beispiel wehren sich Bürger und Bürgerinnen gegen die Ausläufer eines lange gehegten technokratischen Demokratieverständnises und protestieren u.a. gegen Baumaßnahmen, in denen dieses Gestalt wird, sich zeigt.

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Ausführlicher Artikel über die MUB im Lab/log des BMW Guggenheim Labs

Die Journalistin und Bloggerin Christine McLaren hat für den Web Log des BMW Guggenheim Labs einen ausführlichen Artikel über die Mobile Universität Berlin geschrieben. Unter dem Titel “The Mobile University of Berlin: Urban-Planning Education at Eye Level” beschreibt sie die Eckpfeiler des Projekts und die Ziele, zum einen ein multifunktionales Objekt zu haben, mit dem die Lehre und das Lernen, vor allem in der Stadt- und Regionalplanung, vor Ort, in die Stadt zu bringen; zum anderen generell an einem neuen Konzept der Lehre und des Lernens zu arbeiten, von dem auch andere “vor-ort-Disziplinen” profitieren können. Dies ist auch als Einladung an Interessierte zu verstehen, die das “Werkzeug” Mobile Universität nutzen und/oder an der Weiterentwicklung des didaktischen Konzepts mitwirken wollen.

 

Rückschau: Writings on the City 22. Juli

Die Stadt ist ein riesiges Buch, sie kann gelesen werden wie ein Text. Sie besteht aus Buchstaben, Satzzeichen, ja sogar ganzen Sätzen, die viele kleine Geschichten ergeben. Diese Geschichten laufen parallel und gleichzeitig ab, sie verbinden sich, nehmen Einfluss auf einander, überkreuzen oder schneiden sich, manche bleiben für immer im Verborgenen. Zusammengenommen ergeben sie aber eine große, gemeinsame Geschichte, die sich den Lesenden als “Berlin”, “Paris”, “Istanbul”, “Ragusa” oder “New York” präsentiert.

Über was sprechen wir, wenn wir Berlin und nicht Rom meinen?

Jede Stadt ist somit vor allem in und durch Erzählungen präsent. Manche Dinge passieren nur in einer bestimmten Stadt oder werden zumindest durch eine bestimmte Stadt repräsentiert. Das hat viel mit ihrer Geschichte zu tun, mit Menschen, die in den entsprechenden Städten gelebt und gewirkt haben, über diese erzählt und somit zu einem Stadt-Mythos beigetragen haben; diese Narrative haben jedoch auch eine Wirkung auf die Städte und das, was wir in ihnen suchen und finden wollen: in Paris käme sicher niemand auf die Idee die Melancholie zu suchen, in Buenos Aires oder Lissabon hingegen ist diese wahrscheinlich eher zu Hause usf.

Auch Berlin, mit dem rasanten Wandel den die Weltstadt der Geschwindigkeit gerade wieder einmal durchmacht, ist ein großes Buch mit vielen Kurzgeschichten, die entdeckt werden können. Hierbei kann eine flanierende Haltung eine Methode zur Entdeckung sein.

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Workshop WRITINGS ON THE CITY am 22. Juli

Am Sonntag findet unser letzter Workshop im Rahmen des BMW Guggenheim Lab teil, zu dem wir euch herzlich einladen wollen.

Begleitet uns beim finden und schreiben von Kurzgeschichten, die sich in der Stadt ereignen: Gemeinsam wollen wir zu erst das Spektrum unserer Sinne kennenlernen und die Technik des Flanierens lernen. In der Praxis wollen wir mit einer flanierenden Haltung den erweiterten Stadtraum um den Pfefferberg erkunden und beobachten was um uns herum passiert. Was sehen wir, was nehmen wir wahr? Welche Geschichten ereignen sich und wie lassen sich diese kombinieren oder weiterschreiben?

einfache geschichten beginnen einfach

 ”Flanieren ist eine Art Lektüre der Stadt”, meinte einst Franz Hessel als er Anfang des letzten Jahrhunderts in den Straßen Berlins flanierte. Der Flaneur ist der Leser der Stadt und die Stadt ist sein Bilder-Buch. In dem Workshop geben wir einen kurzen Überblick über das Flanieren in der Stadt und bereiten uns mit Sinnesübungen auf unseren eigenen flanierenden Streifzug rund um den Pfefferberg vor. Während wir flanieren, lesen wir im Vorübergehen die Alltagsgeschichten der Stadt, die wir sammeln, kombinieren und der Stadt am Ende wieder zurückgeben.

Der Workshop wird angeboten von Karsten Michael Drohsel (mikromakro/Urbanophil), Tina Saum (flanerie – labor für gedanken & gänge/Stuttgart) und Holger Jäckle (haekksel ind.). Alle Interessierten sind herzlich eingeladen. Los geht es 12 Uhr im BMW Guggenheim Lab im Pfefferberg; nach einer kurzen Einführung gehen wir gemeinsam zum Ort des Workshops.

Rückschau: Emotional Mapping 15. Juli

Wir bewegen uns in Städten viel zu oft routinemäßig. Der tägliche Weg zur Arbeit, die gleichen Geschäfte und die gleichen Treffpunkte. Und selten schauen wir zur Seite, nach oben oder halten einfach mal inne.

Genau dieses Ziel verfolgte der Workshop Emotional Mapping, bei die Teilnehmer eine Strecke begehen und begreifen sollten. Ein gemütliches Flanieren sollte die Wahrnehmung schulen und die Aufmerksamkeit auf die Besonderheiten des Ortes lenken.   Dabei wurden die Teilnehmer mit einem Smartband ausgerüstet, welches die psychophysiologischen Reaktionen misst und Rückschlüsse auf den emotionalen zutsand der Teilnehmer gibt (Für Interessierte gibt es eine einführende Präsentation und die  Diplomarbeit von B. Bergner).

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Workshop EMOTIONAL MAPPING am 15. Juli

Emotionen als wesentlicher Teil des städtischen Lebens

Städte sind mehr als ihre Bauwerke, Straßen und Plätze. Städte leben von den Menschen, ihren Gefühlen und ihren Wahrnehmungen. Denn die Interaktionen zwischen den Menschen und ihre Reaktionen auf die gebaute Umwelt prägen den Charakter einer Stadt. Man spricht von “Lebensgefühl” oder “googd vibes” und kann manchmal gar nicht genau beschreiben, was das Besondere an einem Ort ist. Emotionen sind dabei ein wichtiger Aspekt. Denn erst die Freude über ein schönes Bauwerk, das Glücksgefühl, einen besonders schönen Ort gefunden zu haben oder die Entspannung, die dem Betreten eines Platzes mit besonderer Atmosphäre folgt, machen Städte besonders.

Messen und Kartieren von Emotionen

Ziel des Workshops ist daher, den Emotionen und persönlichen Reaktionen der Teilnehmer nachzugehen, sie aufzuzeichnen und zu kartieren. Wir möchten gemeinsam herausfinden, wie sich die Teilnehmer am gleichen Ort fühlen. Gibt es Unterscheide in der Wahrnehmung? Gibt es Gemeinsamkeiten? Wo sind die Orte der Entspannung? Wo fühlt man sich gestresst? Gibt es “emotionale Orte”, die von den meisten Teilnehmern genannt werden? Und wenn ja, was ist der Grund?

In Kooperation mit dem Fachgebiet für Computergestütze Planungs- und Entwurfsmethoden (CPE) der TU Kaiserslautern, an dem seit mehreren Jahren in dieser Richtung geforscht wird, möchten wir diese Fragen auf zwei Wegen angehen:

1) Zum einen möchten wir im Gespräch mit den Teilnehmern und Passanten herausfinden, wo besondere Orte (ob positiv und negativ besetzt) sind. Diese werden auf gedruckten Karten eingetragen und können mit eigenen Meinungen ergänzt werden.

2) Zum anderen möchten wir einige Teilnehmer auf Erkundungs-Tour schicken und mit neuesten technischen Hilfsmitteln (wie GPS-Logger und Smartband) die psycho-physiologischen (“emotionalen”) Reaktionen der Teilnehmer erfassen. Diese Form der emotionalen Stadtkartierung oder auch Humansensorik lässt Erkenntnisse über die Wahrnehmung der Stadt zu. Die persönlichen Eindrücke auf der Entdeckungstour werden im Anschluss diskutiert und auf einer Karte festgehalten.

Ausstattung der Teilnehmer mit GPS-Logger und Smartband (Bild: S. Höffken)

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen! Los geht es Sonntags 12 Uhr im BMW Guggenheim Lab im Pfefferberg; nach einer Einführung gehen wir gemeinsam zum Ort des Workshops. Bitte bringen Sie einen Personalausweis als Pfand mit, wenn Sie an der Entdeckungs-Tour teilnehmen wollen.

Der Workshop wird angeboten von:

 

In Kooperation mit:

Dank für Inspiration geht an: http://emotionalcartography.net/

Rückschau: The Phantom 08. Juli

The Phantom in Berlin

Am letzten Sonntag wurde im Weddinger Brunnenviertel nach Spuren des Phantoms gesucht, das in unterschiedlichen Situationen beobachtet und selbst verkörpert werden konnte. Die TeilnehmerInnen haben sich dabei mit der Frage beschäftigt: “Was macht das Besondere dieses Viertels aus und wie stellt sich das für die Bewohner dar?” Im Beobachten und in Gesprächen mit den Anwohnern konnte für Alle spannende Einblicke in ein größtenteils unbekanntes Gebiet gewonnen werden.

Spurensuche im Brunnenviertel

Neben den Ergebnissen der Gruppe wurden zudem einige Hinweise auf das Phantom an Passanten und Anwohner verteilt. Es lohnt sich also, in nächster Zeit selbst einmal auf die Suche zu gehen und die eigenen Erkenntnisse und Fundstücke auf dieser Website oder auf der Facebook-Seite des “Urban Phantom” zu dokumentieren.

Eines der vielen Fundstücke